Das hier ist die im Artikel erwähnte datenschutzfreundliche #LucaApp-Alternative für eine EventApp. Die ist schon veröffentlicht, wir könnten sofort loslegen - auch ohne darauf warten zu müssen, bis alle Gesundheitsämter eine digitale Schnittstelle haben. netzwoche.ch/news/2020-11-16…
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Mir wird jetzt gesagt, #LucaApp nutze keine Fingerprintingdaten. Wieso stehen sie dann in der Datenschutzerklärung? (Screenshot von heute) Ich habe Patrick Hennig mehrmals gefragt, was es damit auf sich hat. Er konnte mir das nicht erklären. Woher soll das Vertrauen kommen?
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Apropos Vertrauen: Patrick Hennig hat den Interviewtermin für diese Recherche abgesagt und war danach nur noch schriftlich zu erreichen. Auf einige Fragen hat er ausweichend, nicht oder gar falsch geantwortet. Ich hätte sehr viel lieber ein mündliches Interview geführt. Jetzt auf
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-auf einmal bekomme ich viele DMs von #LucaApp-Leuten mit der Bitte, dringend mit ihnen zu sprechen, am besten gleich heute. Ich spreche gerne. Es wäre aber natürlich noch besser gewesen, meine Interviewanfragen ernst zu nehmen, bevor der Artikel erscheint.
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Nicht die feine Art, Screenshots von E-Mails zu posten. Aber so kann zumindest jeder sehen, dass ich Herrn Hennig richtig zitiert habe und dass er behauptet, Landesdatenschützer hätten den Source Code geprüft. Die, die ich in der Recherche gefragt habe, haben dem widersprochen.
@zeitonline Es stimmt einfach nicht was sie geschrieben haben! Hier der Screenshot meiner Antworten:
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So langsam wird dieser Thread ein Making Of meiner Recherche. Da ich diese Zitate teils wörtlich wiedergegeben habe, ist die Frage offen, was aus Herrn Hennigs Sicht falsch ist im Artikel. Was passiert als Nächstes? Stay tuned!
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Update: Smudo hat sich bereit erklärt, über alles zu reden:
This tweet is unavailable
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Und es gibt auch schon ein Thema für dieses Gespräch. (Weitere Themenvorschläge gerne an mich.)
Aber ich hätte schon ein Thema für unser Gespräch, falls mal eines Zustande kommt: @benfooben hatte da ja schonmal angefangen, aber irgendwie ist die Frage am Ende offen geblieben
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Update: Während #Luca-Pressesprecher @markus_bublitz per DM fragt, ob "wir das etwas runterfahren" wollen, veröffentlicht @patrick_hennig Screenshots privater E-Mails und versucht, meine Interviewpartner:innen gegenüber der Chefredaktion zu diskreditieren. Wer eskaliert hier?
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Immer wieder in dieser Debatte wurde mir dieser Thread von @wired-Redakteur Gideon Lichfield empfohlen. Jetzt, wo die Angriffe der #Luca-Leute zunehmen und deren Versuche, das Narrativ zu ändern, hat mir das sehr geholfen, diese Strategie zu erkennen.
With all the pushback from Facebook against @_KarenHao's recent story, and as one of the editors on the piece, I thought it worth making some observations on the PR strategy Facebook has adopted in response. Other journalists may find this useful. technologyreview.com/2021/03…
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8:12 AM · Mar 15, 2021

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„The first prong was to try to overwhelm us with noise.“ Exactly this. Sowohl ich als auch einige ZEIT-Redakteur:innen haben auf vielen Kanälen und nahezu rund um die Uhr am Wochenende unzählige Fragen und angebliche Faktenfehler geschickt bekommen.
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Und ja, auch die Psychologie dahinter funktioniert. Das macht Stress. Wenn das so massiv kommt, fängt man an zu zweifeln. Haben wir trotz sorgfältiger Recherche irgendetwas übersehen? Wir haben wieder und wieder alles überprüft – und konnten alles entkräften.
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Nun versucht #Luca, das Narrativ zu ändern. Sie behaupten, die Geschichte beruhe auf den Aussagen einer Interviewpartnerin. Das ist falsch: Im Text kommen sieben Personen direkt zu Wort, drei indirekt. Diese haben durchaus unterschiedliche Meinungen.
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Die #Luca-Behauptung, diese Interviewpartnerin verfüge über keine Expertise in ihrem Bereich, ist zu lächerlich, als sie zu kommentieren. Ebenso die Behauptung, ich hätte keine Ahnung von den Themen, über die ich seit Jahren schreibe. Aber auch das ist Teil der Strategie.
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Nachdem Patrick Hennig eine E-Mail veröffentlicht hat und von Nutzern auf sein illegales Tun hingewiesen wurde, drehte #Luca auch dieses Narrativ. Zunächst gaben sie mir ungefragt die Erlaubnis, das ebenfalls zu tun – gerade so, als sei das mein Anliegen gewesen. Das war es nie.
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Ich habe nichts zu verbergen. Doch die Strategie dahinter ist besonders perfide: es soll so aussehen, als stehe hier Aussage gegen Aussage. Als sei völlig offen, ob ich Herrn Hennig richtig wiedergegeben hätte. Das ist natürlich quatsch. Der Text hat ein Fachtchecking durchlaufen
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So ein Artikel wird sorgfältig Fakten geprüft – von der Redaktion, vor der Veröffentlichung. Die Redaktion hat selbstverständlich die kompletten Antworten von Herrn Hennig gesehen und auch andere Fakten überprüft. So viel zum Noise, den #Luca hier erzeugt.
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Bevor ich diesen Thread beende: bedenkt, dass der Text nicht nur von #Luca handelt. Es geht auch um eine fertige, #privacy freundliche Alternative, den Crowd Notifier. Das Argument, wir hätten keine Zeit für Datenschutz ist zwar ohnehin zweifelhaft, aber damit auch entkräftet.
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Und es geht um eine gefährliche Idee von SAP, Telekom und @BMG_Bund, die Corona-Warnapp mit persönlichen Daten aus Event-Apps zu verknüpfen. @Peter_Schaar warnt davor ausdrücklich im Artikel. Das sollte man nur tun mit anonymen und dezentralen Lösungen wie dem Crowd Notifier.
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Und finally: vielen lieben Dank für eure Solidarität und all die lieben aufmunternden Worte und Unterstützungsangebote auf allen Kanälen! Ich bin ganz gerührt.❤️auch für die wunderbaren Kolleg:innen von @zeitonline_dig & @DIEZEIT, die mich spüren ließen, dass ich nicht allein bin
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